Kiruna Husky-Tour zum Selbstfahren am Morgen: Lohnt sie sich?
Bei der Self-Drive Husky Morning Tour in Kiruna sitzt du nicht einfach nur passiv im Hundeschlitten. Du bekommst die Möglichkeit, selbst ein Husky-Team durch die verschneite Landschaft Schwedisch-Lapplands zu steuern.
Genau das macht diese Tour besonders: Du lernst die Grundlagen des Mushing, triffst die Hunde, wechselst dich mit einem Partner zwischen Fahren und Mitfahren ab und erlebst die arktische Winterlandschaft bei Tageslicht.

Im Unterschied zu einer Nordlichter-Husky-Tour steht hier das Hundeschlittenfahren bei Tageslicht im Mittelpunkt. Dadurch kannst du Landschaft, Hunde und Fahrtechnik bewusster erleben.
Für wen eignet sich die Self-Drive Husky Tour?

- Tierliebhaber, die Zeit mit Huskys verbringen möchten
- Reisende, die einen Hundeschlitten selbst steuern möchten
- Paare oder Freunde, die gemeinsam ein aktives Wintererlebnis suchen
- Erstbesucher in Kiruna
- Fotografie-Interessierte
- Reisende, die ein authentischeres Outdoor-Erlebnis einer passiven Sightseeing-Tour vorziehen
Für wen ist die Tour möglicherweise weniger geeignet?
- Menschen mit relevanten Gleichgewichts- oder Mobilitätsproblemen
- Reisende, die ausschließlich komfortabel sitzen möchten
- Besucher, die keine aktive Rolle beim Schlittenfahren übernehmen möchten
- Menschen, die extreme Kälte schlecht vertragen
- Reisende, deren Hauptziel die Nordlichter sind
Weitere Wintererlebnisse findest du bei den Touren und Arktis-Erlebnissen in Kiruna sowie im Überblick zu Nordlichtern und Wintertouren in Schweden.
Was bedeutet „Self-Drive“?
Bei dieser Tour teilst du dir den Hundeschlitten normalerweise mit einer weiteren Person. Eine Person fährt, während die andere als Passagier im beziehungsweise am Schlitten mitfährt.
Im Laufe der Tour wird gewechselt, sodass beide Teilnehmer die Möglichkeit bekommen können, den Schlitten selbst zu steuern.
Das bedeutet:
- du lernst, wie der Schlitten gebremst wird
- du arbeitest mit deinem Körpergewicht
- du hältst Abstand zum vorausfahrenden Team
- du reagierst auf Anweisungen des Guides
- du unterstützt das Gespann an schwierigeren Stellen
Brauchst du Erfahrung mit Hundeschlitten?

Für dieses Tourformat wird normalerweise keine vorherige Mushing-Erfahrung vorausgesetzt.
Vor der Abfahrt erhältst du eine Einweisung, bei der der Guide erklärt, wie du:
- den Schlitten kontrollierst
- bremst
- dein Gleichgewicht hältst
- Abstand zwischen den Gespannen hältst
- auf Kurven und Gelände reagierst
- mit den Huskys und der Ausrüstung umgehst
Höre bei dieser Einweisung besonders aufmerksam zu. Ein Hundeschlitten fühlt sich anders an als Fahrrad, Ski oder Schneemobil.
Wie läuft die Tour ab?
Der aktuelle Tourablauf verbindet Transfer, Vorbereitung, Hundeschlittenfahrt und eine gemeinsame Aufwärmphase.
Du kannst ungefähr mit folgenden Phasen rechnen:
- Abholung beziehungsweise vereinbarter Treffpunkt in Kiruna
- Transfer zum Husky-Camp
- Anlegen geeigneter Winterausrüstung
- Kennenlernen der Hunde
- Einweisung in Schlitten und Sicherheit
- Vorbereitung beziehungsweise Anspannen der Huskys
- Self-Drive Hundeschlittenfahrt
- Wechsel zwischen Fahrer und Passagier
- Rückkehr zum Camp
- Aufwärmen und leichte Mahlzeit beziehungsweise Fika
- Rücktransfer
Wie lange dauert die Husky-Tour?
Für das aktuelle Tourformat solltest du einen größeren Teil des Vormittags einplanen. Die Gesamtdauer umfasst nicht nur die eigentliche Fahrt, sondern auch Transfer, Winterkleidung, Einweisung, Vorbereitung der Hunde und die Zeit nach der Tour.
Das ist wichtig, weil ältere Beschreibungen manchmal nur die eigentliche Aktivität oder deutlich kürzere Zeiten nennen.
Welche Landschaft erwartet dich?

Ein großer Vorteil der Morning Tour ist, dass du die Winterlandschaft bei Tageslicht beziehungsweise arktischem Winterlicht erleben kannst.
Je nach aktuellen Schnee- und Routenbedingungen kann die Fahrt durch unterschiedliche Landschaften führen:
- verschneite Wälder
- offene Schneeflächen
- zugefrorene Gewässer
- weite arktische Landschaft
Die genaue Route hängt von Schnee, Wetter und Sicherheit ab.
Kannst du Wildtiere sehen?
In der weiteren Landschaft rund um Kiruna leben verschiedene nordische Tierarten.
Mit Glück können unterwegs Tiere oder Spuren entdeckt werden, beispielsweise:
- Rentiere
- Elche
- Schneehasen
- nordische Vogelarten
Wie anstrengend ist das Schlittenfahren?
Self-Drive Dogsledding ist aktiver, als es auf Fotos manchmal aussieht.
Als Fahrer musst du:
- längere Zeit stehen
- Balance halten
- bremsen
- dein Gewicht verlagern
- gegebenenfalls beim Bergauffahren unterstützen
- schnell auf Anweisungen reagieren
Du musst kein Leistungssportler sein, eine grundlegende körperliche Belastbarkeit und sicheres Stehen sind aber hilfreich.
Welche Winterkleidung wird bereitgestellt?
Bei der aktuellen featured tour gehört zusätzliche Winterausrüstung zum Tourkonzept.
Dazu können unter anderem gehören:
- Winteroverall beziehungsweise Snowsuit
- Winterstiefel
- Handschuhe
- Mütze
- zusätzliche warme Ausrüstung
Trotzdem solltest du darunter deine eigenen guten Basisschichten tragen.
Was solltest du selbst anziehen?

- Basisschicht: Thermounterwäsche
- Mittelschicht: Fleece oder Wolle
- Socken: warme Woll- oder Wintersocken
- Kopf: dünne warme Mütze oder geeignete Kopfbedeckung
- Hals: Schlauchtuch oder Schal
Vermeide Kleidung, die dich beim Bewegen einschränkt. Beim Fahren brauchst du Bewegungsfreiheit.
Warum gute Handschuhe besonders wichtig sind
Als Fahrer hältst du den Schlitten über längere Zeit fest und bist dem Fahrtwind ausgesetzt. Kalte Hände können deshalb schneller unangenehm werden als bei einer normalen Winterwanderung.
Wenn zusätzliche Handschuhe bereitgestellt werden, nutze sie entsprechend der Empfehlung des Guides.
Was solltest du mitbringen?
- Kamera oder Smartphone
- Ersatzakku beziehungsweise Powerbank
- Schal oder Schlauchtuch
- persönliche Medikamente
- gegebenenfalls Handwärmer
- Buchungsbestätigung
Kälte kann Kamera- und Smartphone-Akkus deutlich schneller entladen. Halte Ersatzakkus möglichst warm.
Wie ist der Kontakt mit den Huskys?

Ein wichtiger Teil des Erlebnisses ist nicht nur die Fahrt, sondern auch das Kennenlernen der Hunde und ihrer Arbeit.
Je nach Ablauf kannst du:
- die Hunde vor der Tour kennenlernen
- mehr über Training und Haltung erfahren
- sehen, wie die Gespanne vorbereitet werden
- beim An- oder Ablegen der Geschirre zuschauen beziehungsweise mithelfen
- Zeit mit den Hunden nach der Fahrt verbringen
Woran erkennst du eine verantwortungsvolle Husky-Tour?
Bei einer Tieraktivität lohnt es sich, nicht nur auf schöne Fotos und Geschwindigkeit zu achten.
Positive Punkte sind beispielsweise:
- Guides erklären den Umgang mit den Hunden offen
- Belastung wird an Wetter und Bedingungen angepasst
- Hunde bekommen Ruhezeiten
- Teilnehmer erhalten klare Regeln zum Umgang mit den Tieren
- der Veranstalter kann Fragen zu Haltung und Training beantworten
Bei ungewöhnlich warmen Bedingungen können Tempo, Distanz oder Pausen angepasst werden. Das Wohlergehen der Hunde sollte dabei Vorrang vor einem starren Tourplan haben.
Was gibt es nach der Fahrt?
Nach dem Hundeschlitten-Erlebnis gehört zur aktuellen Tour eine Aufwärmphase mit einer leichten Mahlzeit beziehungsweise Fika.
Das ist besonders angenehm, weil du nach mehreren Stunden draußen wieder Wärme bekommst und noch etwas Zeit hast, dich mit Guides und anderen Teilnehmern auszutauschen.
Prüfe bei besonderen Ernährungsanforderungen vorab:
- vegetarische Optionen
- vegane Optionen
- Allergien
- Glutenunverträglichkeit
Ist die Morning Tour eine Nordlichter-Tour?
Nein – und du solltest sie auch nicht deswegen buchen.
Der Hauptzweck dieser Tour ist das Hundeschlittenfahren in der arktischen Landschaft am Morgen beziehungsweise bei Tageslicht.
Wenn du speziell nach einer Husky-Tour unter dem Nachthimmel oder mit möglicher Aurora suchst, solltest du stattdessen ein entsprechendes Abendformat vergleichen.
Morning Husky oder Northern Lights Husky?
Wähle die Morning Tour, wenn …
- du die Landschaft gut sehen möchtest
- Fotografie der Hunde und Winterlandschaft wichtig ist
- das Selbstfahren im Mittelpunkt steht
- du deinen Abend für eine separate Aurora-Tour freihalten möchtest
Wähle eher eine Evening/Aurora Husky Tour, wenn …
- du Hundeschlitten und arktische Nacht kombinieren möchtest
- eine mögliche Aurora für dich wichtiger ist als Tageslandschaft
- du lieber am Abend aktiv bist
Eine separate Nordlichtaktivität kannst du auch über die Nordlichter-Touren in Kiruna auswählen.
Wann ist die beste Saison für die Husky-Tour?
Das Self-Drive Morning Erlebnis ist eine Winteraktivität und benötigt geeignete Schnee- und Trailbedingungen.
Die aktuelle Tour wird für die Kernwintersaison angeboten. Die genaue Verfügbarkeit kann jedoch von:
- Schneelage
- Temperatur
- Trailbedingungen
- Wetter
abhängen.
Dezember und Januar
Sehr winterliche Atmosphäre und kurze Tage beziehungsweise arktisches Dämmerlicht.
Februar
Weiterhin tiefer Winter, aber zunehmend mehr Tageslicht.
März
Mehr Tageslicht und häufig sehr schöne Bedingungen für Landschaftsfotografie, wobei wärmeres Wetter die tatsächlichen Tourbedingungen beeinflussen kann.
Pickup und Anreise
Die aktuelle Tour beinhaltet einen Transfer aus dem Bereich Kiruna. Der genaue Pickup Point beziehungsweise die zulässige Pickup-Zone sollte für deine Buchung geprüft werden.
Verlasse dich nicht darauf, dass jede Unterkunft außerhalb von Kiruna automatisch angefahren wird.
Wenn du selbst anreist
Prüfe vorab:
- ob Selbstanreise möglich ist
- genaue Adresse
- Parkmöglichkeiten
- wie früh du eintreffen sollst
Was solltest du vor der Buchung prüfen?

- gesamte Tourdauer
- Pickup Point beziehungsweise Transferzone
- wie viele Personen sich einen Schlitten teilen
- ob beide Teilnehmer selbst fahren können
- Mindestalter für Fahrer und Passagiere
- körperliche Anforderungen
- welche Winterkleidung gestellt wird
- welche Mahlzeit beziehungsweise Fika enthalten ist
- Ernährungsanforderungen
- Wetter- und Schneeregelungen
- Stornierungsbedingungen
Alter und körperliche Voraussetzungen solltest du besonders dann aktuell prüfen, wenn du mit Kindern oder älteren Familienmitgliedern reist.
Vorteile und mögliche Nachteile
Vorteile
- du darfst den Hundeschlitten selbst steuern
- enger Kontakt mit den Huskys
- Winterlandschaft bei Tageslicht
- zusätzliche Winterkleidung wird angeboten
- Transfer macht die Logistik einfacher
- leichte Mahlzeit beziehungsweise Fika nach der Tour
- gute Kombination aus Aktivität und Natur
Mögliche Nachteile
- körperlich aktiver als eine Passenger-Tour
- starke Kälte möglich
- Wetter kann Route und Tempo beeinflussen
- Wildlife ist nicht garantiert
- kein speziell auf Nordlichter ausgerichtetes Erlebnis
Buchungstipps
- Wähle Self-Drive nur, wenn du wirklich selbst fahren möchtest.
- Prüfe die aktuelle Gesamtdauer und Pickup-Zeit.
- Trage gute Thermoschichten unter der bereitgestellten Winterkleidung.
- Halte Kameraakkus warm.
- Informiere den Anbieter frühzeitig über Ernährungsanforderungen.
- Buche eine separate Abendtour, wenn Nordlichter ein Hauptziel sind.
- Prüfe Alters- und Fitnessanforderungen vor der Buchung.
Wenn du selbst ein Husky-Gespann steuern und Kirunas Winterlandschaft aktiv erleben möchtest, kannst du unten aktuelle Termine, Preise und Teilnahmebedingungen prüfen.
Weitere Husky- und Wintertouren in Kiruna vergleichen
Nicht jeder möchte selbst fahren. Deshalb lohnt es sich, vor der Buchung auch andere Kiruna-Husky-Erlebnisse zu vergleichen.
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Häufig gestellte Fragen


Muss ich vorher schon einmal Hundeschlitten gefahren sein?
Nein. Die Tour ist für Teilnehmer konzipiert, die vor der Fahrt eine Einweisung bekommen. Du solltest aber aufmerksam zuhören und dich körperlich in der Lage fühlen, einen Schlitten zu kontrollieren.
Fahre ich wirklich selbst?
Ja. Beim Self-Drive-Format steuerst du einen Hundeschlitten innerhalb der geführten Gruppe. In der Regel teilen sich zwei Teilnehmer einen Schlitten und wechseln zwischen Fahrer und Passagier.
Wie lange dauert die Tour?
Plane mehrere Stunden ein, da Transfer, Vorbereitung, Einweisung, Hundeschlittenfahrt und die Zeit nach dem Erlebnis zur Gesamtdauer gehören. Prüfe die aktuelle Dauer für deinen Termin.
Ist Winterkleidung inklusive?
Bei der aktuellen Tour gehört zusätzliche Winterausrüstung zum Angebot. Trage trotzdem eigene Thermoschichten darunter und prüfe die genaue aktuelle Inklusivliste.

Ist Essen enthalten?
Das aktuelle Tourformat beinhaltet eine leichte Mahlzeit beziehungsweise Aufwärmphase nach der Fahrt. Prüfe die aktuelle Beschreibung und melde Ernährungsanforderungen frühzeitig.
Kann ich die Huskys streicheln?
Es gibt normalerweise Möglichkeiten, die Hunde kennenzulernen. Folge immer den Anweisungen der Handler, bevor du einen Hund berührst.
Kann ich Nordlichter sehen?
Diese Morning Tour ist keine Nordlichter-Tour. In sehr dunklen Winterperioden können besondere Lichtbedingungen auftreten, aber du solltest das Erlebnis wegen Hundeschlitten und Landschaft buchen – nicht wegen einer erwarteten Aurora.
Kann man Rentiere oder Elche sehen?
Wildtiere kommen in der Region vor, aber eine Sichtung ist nicht garantiert.
Ist die Tour für Kinder geeignet?
Das hängt von Alter, Rolle als Fahrer oder Passagier und den aktuellen Teilnahmebedingungen ab. Prüfe die aktuelle Altersregel vor der Buchung.
Ist Self-Drive schwierig?
Die Grundlagen sind erlernbar, aber das Fahren benötigt Aufmerksamkeit, Balance und körperliche Mitarbeit. Bei schwierigeren Schnee- oder Trailbedingungen kann es anstrengender werden.
Was passiert bei ungeeigneten Schneebedingungen?
Wetter und Schnee können den Ablauf einer Hundeschlitten-Tour beeinflussen. Prüfe die aktuellen Regeln für Routenänderungen, Umbuchungen oder Absagen.
Was ist besser – selbst fahren oder als Passagier mitfahren?
Self-Drive ist besser, wenn du ein aktives Erlebnis möchtest. Eine Passenger-Tour passt besser, wenn du dich auf Landschaft, Fotografie und eine bequemere Fahrt konzentrieren willst.
Lohnt sich die Self-Drive Husky Morning Tour in Kiruna?
Ja – besonders dann, wenn du wirklich selbst einen Hundeschlitten fahren möchtest. Genau darin liegt der größte Unterschied zu vielen anderen Husky-Erlebnissen.
Du bekommst nicht nur eine Fahrt durch die Winterlandschaft, sondern lernst auch etwas über den Umgang mit den Hunden und über die grundlegende Technik des Mushing.
Wenn du allerdings lieber komplett entspannt mitfahren möchtest oder die Nordlichter deine höchste Priorität sind, gibt es in Kiruna passendere Alternativen.
Mit guten Thermoschichten, realistischen Erwartungen und Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten, kann diese Husky-Tour zu den stärkeren Wintererlebnissen einer Kiruna-Reise gehören.












